Slowakei steigt bei Zahl der Peppol-Teilnehmer auf den 20. Platz
Veröffentlicht 16. Oktober 2026
Die Slowakei belegt mit Stand vom 16. Oktober 2026 gemessen an der Zahl der Peppol-Teilnehmer den 20. Platz und liegt damit nun vor Spanien, das auf Rang 21 zurückgefallen ist. Mehrere Länder stehen in der Gesamtwertung weiterhin vor der Slowakei.
Die Slowakei zählt 8.144 Teilnehmer, Spanien hingegen 6.679. Damit beträgt der Vorsprung 1.465. In der slowakischen Gesamtzahl sind 694 Teilnehmer enthalten, die am Stichtag neu hinzukamen.
Der aktuelle Stand zeigt eine deutliche Verschiebung innerhalb der vergangenen Wochen. Einen Monat zuvor hatte die Slowakei 876 Teilnehmer, Spanien dagegen 6.579. Damit lag die Slowakei um 5.703 zurück. Inzwischen haben die beiden Länder die Plätze getauscht, und nach dem früheren Rückstand wächst der Vorsprung der Slowakei weiter.
Die regulatorischen Ansätze beider Länder liefern den Kontext für ihre unterschiedliche Präsenz im Peppol-Netzwerk. Die Slowakei führt voraussichtlich 2027 eine verpflichtende elektronische Rechnungsstellung im B2B-Bereich auf Grundlage eines dezentralen Peppol-Modells ein. Spanien setzt bei der verpflichtenden elektronischen B2B-Rechnungsstellung hingegen auf ein eigenes Modell - das Facturae-Format und eine öffentliche Plattform - und nicht vorrangig auf Peppol.
Bei den Teilnehmern handelt es sich um eigenständige Peppol-Teilnehmerkennungen, nicht um Unternehmen. Insbesondere in Spanien werden viele Organisationen gleichzeitig unter zwei Kennungssystemen registriert. Daher fällt die Teilnehmerzahl dort im Verhältnis zur Unternehmenszahl höher aus als in der Slowakei. Wird die Rangfolge anhand deduplizierter Organisationen ermittelt, kann sie entsprechend anders ausfallen.