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Methodik: Wie wir Peppol-Access-Point-Provider ermitteln

Wir haben 1,722,756 von 5,076,720 Teilnehmern aufgelöst (33.9% Abdeckung) und 0.0% der auflösbaren Teilnehmer einem Anbieter zugeordnet.

1. SML-DNS-Abfrage (jeder Teilnehmer)

Jeder Peppol-Teilnehmer ist über den offiziellen Peppol Service Metadata Locator (SML) auffindbar, ein öffentliches DNS-System, das von der Europäischen Kommission betrieben wird. Wir berechnen den SML-Hostnamen jedes Teilnehmers (einen Base32-kodierten SHA-256-Hash der Teilnehmerkennung) und fragen dessen NAPTR-Eintrag ab, der auf den SMP-Server verweist, den der Dienstanbieter des Teilnehmers betreibt. Dies ist dieselbe Abfrage, die jeder Access Point durchführt, um ein Dokument zuzustellen.

2. SMP-Metadaten für gemeinsame/nationale SMPs

Bei den meisten Teilnehmern identifiziert der SMP-Host den Anbieter eindeutig. Einige Länder betreiben jedoch einen zentralisierten nationalen SMP (z. B. das norwegische ELMA), der von vielen Anbietern gemeinsam genutzt wird, und einige SMP-Hosts sind mandantenfähige Aggregatoren. Dort reicht der Hostname nicht aus, daher rufen wir die SMP-Metadaten des Teilnehmers über HTTPS ab und lesen die AS4-Endpunkt-URL sowie das Access-Point-Zertifikat aus. Der Zertifikatsinhaber enthält den rechtlichen Namen des Anbieters und dessen eindeutige Peppol-Access-Point-Seat-ID — das verlässlichste verfügbare Anbietersignal.

3. Klassifizierung & Caching

Die Zahl der eindeutigen SMP-Hosts liegt im niedrigen dreistelligen Bereich, daher pflegen wir eine kuratierte Zuordnung von SMP-Host / Endpunkt-Domain / Zertifikat zum Geschäftsnamen des Anbieters. Teilnehmer werden dann anhand dieser Zuordnung klassifiziert. Neue unbekannte Hosts werden automatisch gekennzeichnet und manuell hinzugefügt.

Einschränkungen

← Peppol Access Point Marktanteile · Aktualisiert: 2026-07-11