Slowakei erreicht bei Peppol-Teilnehmern den 15. Platz
Veröffentlicht 30. Oktober 2026
Mit Stand vom 30. Oktober 2026 belegt die Slowakei in der Länderrangliste nach Zahl der Peppol-Teilnehmer den 15. Platz und liegt damit vor Deutschland auf Platz 16. Die Slowakei zählt 18.864 Teilnehmer, Deutschland 16.400. Damit beträgt der Vorsprung 2.464. Mehrere Länder stehen in der Rangliste weiterhin vor der Slowakei.
Im aktuellen Gesamtwert der Slowakei sind 1.772 Teilnehmer enthalten, die am 30. Oktober hinzugekommen sind. Dies trug zum an diesem Tag verzeichneten Rang bei. Die Veränderung der Platzierung ist jedoch nicht auf eine Verschiebung an einem einzigen Tag zurückzuführen, sondern spiegelt einen umfassenderen Trend der vergangenen Wochen wider.
Der Vorsprung der Slowakei wächst. 30 Tage zuvor lag das Land noch 11.927 Teilnehmer hinter Deutschland. Damals beliefen sich die jeweiligen Gesamtzahlen auf 1.589 und 13.516. Die Entwicklung von diesem Rückstand zum aktuellen Vorsprung zeigt, dass die beiden Länder innerhalb des vergangenen Monats die Plätze getauscht haben. Auch die Zahl der Teilnehmer in Deutschland stieg in diesem Zeitraum und erreichte bis zum 30. Oktober 16.400.
Regulatorische Änderungen liefern den Kontext für beide Märkte: Die Slowakei führt voraussichtlich 2027 eine verpflichtende elektronische B2B-Rechnungsstellung auf Grundlage eines dezentralen Peppol-Modells ein. Deutschland setzt die verpflichtende elektronische B2B-Rechnungsstellung auf Basis eines dezentralen Modells schrittweise bis 2028 um, wobei Peppol für die Übermittlung weit verbreitet ist.
Bei den Teilnehmern handelt es sich um eigenständige Peppol-Teilnehmerkennungen, nicht um die Zahl der Unternehmen. Insbesondere in Deutschland werden viele Organisationen gleichzeitig über zwei Kennungssysteme registriert. Daher fällt die Teilnehmerzahl dort im Verhältnis zur Zahl der Unternehmen höher aus als in der Slowakei. Eine Rangliste auf Grundlage deduplizierter Organisationen kann deshalb anders aussehen.